Für einen Berufsabschluss ist es nie zu spät

motiv_externenpruefungIm Rahmen des Projektes „Nachqualifizierung in der Pfalz (NQ Pfalz)“ können Sie bei uns einen anerkannten Berufsabschluss im Handwerk nachholen.

Für wen ist das interessant?

  • -Für Betriebe, die ihren Fachkräftebedarf aus den eigenen Reihen decken möchten und bei ihren Mitarbeitern Qualifizierungspotenzial erkennen

-Für alle in Beschäftigung stehenden ab 25 Jahren ohne Berufsabschluss

Welche Wege gibt es?

Zum einen gibt es die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen – wie z.B. anrechenbare einschlägige Beschäftigungszeiten (auch im Ausland erworbene) – extern an einer Gesellenprüfung teilzunehmen. Dazu muss man im Vorfeld keine Ausbildung absolvieren, kann jedoch freiwillig an Vorbereitungskursen teilnehmen. Von besonderer Bedeutung hierbei sind bereits erworbene Kompetenzen. Bisher haben über 90 % aller derjenigen, die über dieses Projekt an Externenprüfungen teilgenommen haben, diese auch erfolgreich abgelegt.

Als zweite Möglichkeit gibt es die betriebliche Einzelumschulung. Dabei handelt es sich um eine Weiterqualifizierung für Erwachsene, die individuell gefördert werden kann. Im Rahmen dieser Umschulungsmaßnahme ist eine betriebliche Ausbildung zu absolvieren, die der um 1/3 gekürzten regulären Ausbildungszeit entspricht. Man besucht in dieser Zeit sowohl die Berufsschule als auch die überbetrieblichen Ausbildungsgänge. Der Umschulungsbetrieb erhält für diese Ausfallzeiten eine teilweise Entschädigung in Form einer Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit.Nachqualifizierung_Grafik2

Wie ist die Vorgehensweise?

Nach der ersten Kontaktaufnahme mit der Handwerkskammer wird ein persönliches Beratungsgespräch geführt in dem eruiert wird, welcher der genannten Qualifizierungswege in Frage kommt. Danach wird eine sehr individuelle Prüfung der Erwerbsbiografie durchgeführt und festgestellt, welche Qualifikationen und verwertbare berufliche Kompetenzen bereits vorliegen, welche anrechenbare Beschäftigungszeiten es gibt und letztlich auch, welche sozialen Faktoren den weiteren Weg beeinflussen.

Im Anschluss daran wird ein Qualifizierungsplan erarbeitet, der möglichst alle Gegebenheiten zielführend berücksichtigt und am Ende auf jeden Fall zu einem anerkannten Berufsabschluss im Handwerk führt.

Das Projektkonzept umfasst die Koordination aller beteiligten Stellen.Nachqualifizierung_Grafik1

Am häufigsten wurde bisher in den Branchen Elektro- und Metallhandwerk sowie im Bau- und Ausbaugewerbe nachqualifiziert, wo sich jetzt schon ein deutlicher Fachkräftemangel abzeichnet.

Voraussetzung ist jedoch auch ein hohes persönliches Engagement der Teilnehmer. Das Umfeld, die Familie und letztlich er/sie selbst ist gefordert, diese Leistung zu erbringen – die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! Für den Mitarbeiter wie auch für den Betrieb ist ein anerkannter Berufsabschluss immer von Vorteil.

Sehen Sie selbst:

Beitrag SWR, Landesschau-Rheinland-Pfalz v. 20.08.2015 „Azubi mit 40“

 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz.

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